Rezension | Magisterium: Der kupferne Handschuh

by - 4/08/2017

 

Magisterium: Der kupferne Handschuh | von Cassandra Clare und Holly Black | Verlag: One | erschienen am 08.10.2015 | Übersetzer: Anne Brauner | Hardcover | 304 Seiten | 16.99€ (D) Kaufen? | Meine Wertung: ★★★★ 4 Sterne




"Callum hat am Ende des ersten Schuljahrs die erste Pforte durchschritten: Nun kann ihm niemand mehr seine Zauberkräfte nehmen. Das zweite Schuljahr steht an, doch schon wieder liegt das größte Abenteuer für Call außerhalb des Magisteriums. Er muss herausfinden, welche Rolle sein Vater Alastair bei all dem gespielt hat, was kurz nach Calls Geburt beim Eismassaker passiert ist. Kann es sein, dass Alastair ein Verbündeter des Feindes ist? Was bedeutet das für Callum? Und wem kann er jetzt überhaupt noch vertrauen? " (Quelle: Verlag)

Meine Meinung 

 Nachdem ich den ersten Teil der Magisterium Reihe schon vor langer Zeit beendet hatte, habe ich mich nun endlich auch an den zweiten Teil der Reihe gewagt. Aus diesem Grund fiel es mir anfangs schwer, mich an alles vollständig zu erinnern und ich hatte wirklich große Gedächtnislücken. Diese werden im Buch jedoch sehr gut aufgearbeitet, sodass ich nach dem ersten Drittel des Buches wieder sehr viel wusste. Hier also ein großes Lob an die Autorinnen, denn in vielen anderen Büchern klappt das nicht annähernd so gut.

Wir haben im Auftakt sehr viel von Call und seinen Freunden erfahren und gerade auf charakterlicher und zwischenmenschlicher Ebene erfahren wir in diesem zweiten Band noch einiges mehr. Das hat mir sehr gut gefallen, denn so kam man den Charakteren, insbesondere Call, noch einmal näher und konnte sie und ihr Handeln besser verstehen. Alles andere blieb allerdings ein wenig auf der Strecke. So auch weitere Informationen über das Magisterium, die ich wohl am meisten vermisst habe, denn ich finde die Zauberschule sehr interessant und hätte gerne mehr über sie erfahren. Auf der anderen Seite wurde aber auch ein Großteil der Handlung auf die Welt außerhalb der Schule gelegt und wir erfahren mehr über due Zauberwelt außerhalb des Magisteriums.

Was mir sehr gut an Magisterium gefällt, das ist der Umgang mit Gut und Böse und der absolut berechtigten Unwissenheit darüber, ob eine Person denn nun gut oder böse ist. Mit dieser Frage muss sich Callum besonders im zweiten Teil auseinander setzen und seinen Gedanken hierbei zu folgen, was sehr interessant. Abgesehen davon erfahren wir jedoch leider wenig neues und ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte nur in sehr kleinen Schritten weitergeht. Rückblickend erschien mir dieser Teil – auch, wenn er mir sehr gut gefallen hat – mehr wie eine Hinführung zu etwas größerem und ich hoffe, dass sich dieses Gefühl mit dem dritten Teil legt.


Auch nach einer längeren Pause konnte ich wieder gut in die Magisterium Reihe einsteigen und der zweite Teil gab besonders viele Eindrücke in das Leben und den Charakter von Callums Umfeld. Die Handlung wird von der Zauberschule mehr nach Außen verlegt, was dazu führte, dass wir tiefere Einblicke in die Zauberwelt bekommen. Auch die Frage nach Gut und Böse stand zentraler im Fokus, was mir sehr gut gefiel. Insgesamt hatte ich jedoch das Gefühl, dass sich sehr wenig entwickelt und der zweite Band vielmehr nur ein Zwischenstück hin zu etwas größerem war.

Reiheninformation

Magisterium

Der Weg ins Labyrinth | Der kupferne Handschuh | Der Schlüssel aus Bronze | Band 4 | Band 5

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