SUB-Voting Juni

Hallo ihr Lieben,

gerade habe ich meine alte SUB Dose gefunden. Darin befinden sich Lose auf denen meine SUB Bücher verzeichnet sind. Der Haken: Die wurde seit 2015 spätestens nicht mehr erneuert. Schnell habe ich mich dran gesetzt und schon gelesene oder weggegebene Bücher aussortiert. Übrig blieb ein noch ziemlich großer Haufen und mein Ehrgeiz, meine ältesten SUB Schätze wegzulesen, war geweckt. Wieso bringe ich da nicht selbst ein bisschen Motivation rein, indem ich euch einbeziehe. Genau das werde ich jetzt machen.

Jeden Monat möchte ich euch für Titel voten lassen, die ich aus meiner SUB Dose gezogen habe. Sechs werden es immer sein und die Entscheidung, welches Buch auf meine Leseliste kommt, liegt ganz bei euch.

Voten könnt ihr bis zum 31. Mai 2017 hier per Kommentar. Ich bin gespannt, für welches Buch ihr euch entscheidet.



Gossip Girl: Träum doch einfach weiter
Der Schattengänger
Feinde mit gewissen Vorzügen
Für immer vielleicht
Von der Nacht verzaubert
Slated

Carlsen Challenge | Auswertung April



Lange musstet ihr auf das neue Update warten aber durch den Stress an der Uni kam ich leider nicht früher dazu, euch den aktuellen Stand mitzuteilen. Aber die Challengeseite ist wieder aktuell und somit könnt ihr da den neusten Stand einsehen.

Und hier sind die aktuellen Führenden:

1. Platz: Anne von Lostcrows Bücherchaos - 90 Rezensionen - 21.062 Seiten
2. Platz: Christine von Zauberhafte Bücherwelten - 76 Rezensionen - 20.346 Seiten
3. Platz: Mareike von Charming Books - 41 Rezensionen - 13.227 Seiten

Sonderplatz Seitenzahlen: Jacqueline von Lines Bücherwelt - 39 Rezensionen - 13.217 Seiten

Shopvorstellung | Schmuck von Vintageliebe


Heute habe ich eine Shopvorstellung für euch und da das auf Miss Foxy reads noch häufiger passieren wird, ist das der Start zu einer wunderbaren Reihe, in der ich euch kleine und große Kreative vorstellen möchte.

In Kooperation mit Blogg dein Produkt und Vintageliebe habe ich das Hope Stoffarmband Anker grau bekommen. Das Armband gibt es in vielen weiteren Farben mit unterschiedlichen Bändern und wenn ihr nach meinem Beitrag Lust auf genau dieses Armband bekommen habt, dann könnt ihr es genau hier kaufen. Natürlich gibt es im Shop noch viele weitere Schmuckstücke. Aufgeteilt ist die erste Kollektion in Maritim und Bohemian, wobei es mir die Maritim Kollektion absolut angetan hat. Neben Armbändern könnt ihr auf Vintageliebe auch noch Ketten, Ohrringe, Ringe und sogar Kleidung kaufen. Meine absoluten Highlights aus dem Programm habe ich euch unten vorgestellt.

Das Armband


Kommen wir aber nun erst einmal zum Armband. Das besteht aus dem Anker mit der Aufschrift Hope und einem Stoffband aus Jersey. In meinem Fall ist er hellgrau meliert und lässt sich somit wunderbar mit meinen Sachen kombinieren. Das ganze ist verbunden und kann dann um den Arm gewickelt werden, sodass es aussieht, wie auf dem Foto unten. 

Das sieht nicht nur super schön aus! Darüber hinaus ist das Armband dadurch relativ dick ohne zu wuchtig zu wirke und fällt somit schön auf. Außerdem ist der Jersey wunderbar weich und man hat ein tolles Tragegefühl und nach einer Weile merk man nicht einmal mehr, dass man überhaupt ein Armband an hat. 

Der Jersey hat einen weiteren Vorteil: Er ist elastisch und passt sich so sehr gut dem Handgelenk an. Ich habe sehr dünne Handgelenke und somit kann ich viele Arten von Armbändern gar nicht oder nur mit ungemütlichen Nebeneffekten tragen. Das ist bei diesem Herzensstück kein Problem. Nach mehrmaligem Tragen hatte ich sogar das Gefühl, dass sich der Jersey sehr angenehm anschmiegt. Das liegt vermutlich wirklich an dem mehrmaligen Tragen, denn seit das Armband mein Eigen ist, trage ich es fast jeden Tag.


Meine Favoriten


Jetzt möchte ich euch abschließend noch ein paar schöne Teile aus dem Shop vorstellen, die ich mir auch aktuell im Hinterkopf behalte. Sicher wird das eine oder andere Teil noch bei mir einziehen:




Armband Anker


Armband Schwalbe


Armband Feder


Kennt ihr die Marke Vintageliebe schon? Wie findet ihr die Produkte?


Rezension | Der Himmel über Appleton House - S.E. Durrant



Der Himmel über Appleton House | von S.E. Durrant | Verlag: Königskinder | erschienen am 24.03.2017 | Übersetzer: Katharina Diestelmeier | Hardcover | 240 Seiten | 16.99€ (D) Kaufen?  | Meine Wertung: ★★★ 4 Sterne



Ira und Zac müssen schon wieder umziehen – diesmal von einer Pflegefamilie ins Kinderheim. Es wird der erste Ort, an dem sie glücklich sind. Trotzdem: Ira sehnt sich nach dem Unmöglichen, nach einer richtigen Familie. Mit Mutter und Vater und einer eigenen Haustür. Aber die Geschwister sind nicht mehr klein und sie wollen zusammenbleiben. Keine guten Voraussetzungen. Am Ende finden sie dennoch ein Zuhause: in Martha, in Appleton House und in ihrem Garten. Und wenn der Abschied vom Kinderheim, von den Menschen dort, auch schwerfällt: Sie haben endlich ihr kleines Stück von Himmel gefunden. Für immer. (Quelle: Verlag)

Meine Meinung 


Der Himmel über Appleton House ist eines der fünf Bücher aus dem aktuellen Königskinder Programms. Wie immer ging ich mit sehr hohen Erwartungen als Lesen und wurde auch dieses Mal nicht enttäuscht. Appleton House empfing mich direkt sehr warm mit dem rührenden Schreibstil der Protagonistin Ira und der Schilderung ihres Lebens zusammen mit ihrem Bruder Zac. Die beiden kommen zu Beginn der Erzählung nach Appleton House, einem Waisenhaus, nachdem sie von mehreren Pflegefamilien schlecht behandelt wurden. Eine neue Familie zu finden, glauben die beiden nicht so wirklich, denn sie wollen nicht getrennt werden. Dennoch bewunderte es mich tief, wie viel Hoffnung in Iras Schilderung liegt und mit welcher Hingabe sie von ihren Erlebnissen dort erzählt, die zwischen glücklich und tieftraurig liegen.

S.E. Durrant schafft es sehr gut, den Charakter Iras in ihren Schreibstil zu legen. Beim Lesen hat man immer so stark dieses kleine Mädchen im Kopf, dass es scheint, als sei der Roman autobiografisch und als hätte die Autorin all das selbst erlebt. Dass der Roman in den 80er Jahren spielt, schafft meiner Meinung nach eine eigene Atmosphäre, die das Geschriebene in jedem Satz umgibt. Obwohl diese Zeit noch nicht allzu lange her ist, kommt man dort ohne Smartphones, PCs und Social Media aus und das schafft einen ganz anderen Rahmen für die Geschichte. Dazu kommt noch der aktuelle geschichtliche Hintergrund, den S.E. Durrant sehr gut in ihren Roman eingefädelt hat.

Die Geschichte selbst und ihr Verlauf gefallen mir sehr gut, denn sie vermitteln permanent eine große Spannbreite von Gefühlen und machen mir somit nicht nur Spaß am Lesen sondern vermitteln auf verschiedenen Ebenen so viel mehr, was die Geschichte sehr wertvoll werden lässt. Dennoch: Obwohl ich sehr begeistert von Iras und Zacs Geschichte bin, konnte mich nicht alles voll und ganz überzeugen. Zum einen liegt das sicher an der Kürze der Geschichte, die trotz des kleinen Buchformats nur 240 Seiten umfasst. Ich hatte das Gefühl, dass viele Stellen, besonders Stellen gegen Ende, die für mich Schlüsselszenen waren, letztendlich viel zu kurz kamen. Darüber hinaus gefielen mir einzelne Szenen der Geschichte nicht, die auf eine schnelle Entwicklung zielen aber für mich eleganter hätten gelöst werden können. Mit ein paar Seiten mehr, hätte mich Der Himmel über Appleton House sicher voll und ganz begeistern können.


Der Himmel über Appleton House ist ein sehr wertvolles Königskinder Buch, das mich besonders durch die transportierten Emotionen und die Authentizität der Handlung überzeugen konnte. Besonders Ira ist dem Leser sehr nah und berührt ihn dadurch direkt. Einige Schwächen, die meiner Meinung nach durch die Kürze des Buches kamen, hatte Appleton House in meinen Augen jedoch. Das macht es allerdings nicht weniger wichtig und lesenswert.


Weitere Rezensenten

Miss Paperback | Julias Lesewelten

Vielen lieben Dank an den Carlsen Verlag  für die Bereitstellung des   *Rezensionsexemplars.

Rezension | The Sun is also a Star - Nicola Yoon


The Sun is also a Star | von Nicola Yoon | Verlag: Dressler | erschienen am 20.03.2017 | Übersetzer: Susanne Klein | Hardcover | 400 Seiten | 16.99€ (D) Kaufen?  | Meine Wertung: ★★★(★) 3,5 Sterne


Schicksalsfäden einer großen Liebe! Wie viele Dinge müssen geschehen, welche Zufälle passieren, damit sich die Wege zweier Menschen kreuzen? Als Daniel und Natasha in New York aufeinander treffen, verguckt er sich sofort in das jamaikanische Mädchen. Die zwei teilen einen Tag voller Gespräche über das Leben, ihren Platz darin und die Frage: Ist das zwischen uns Liebe? Doch ihr Schicksal scheint bereits festzustehen, denn Natasha soll noch am selben Abend abgeschoben werden. Eine besondere Liebesgeschichte: Poetisch, berührend, ein Herzensbuch für junge Frauen! (Quelle: Verlag)

Meine Meinung 


Du neben mir gehört zu meinen liebsten Büchern überhaupt. Die Diversity, die in unterschiedlichen Formen von Nicola Yoon transportiert wurde hat mich ebenso begeistert, wie die Geschichte in der besonderen Form und mit vielen Wendungen. Auch The Sun is also a Star hat wieder eine sehr besondere und spezielle Form, die mich sehr angesprochen hat. Neben den  beiden Protagonisten Natasha und Daniel kommen eine Reihe weiterer Menschen zu Wort und bestimmte Kapitle sind darüber hinaus mehr Gegenständen gewidmet. Das ist zwar sehr gewöhnungsbedürftig, jeder, der gerne aber mal etwas anderes liest, wird das aber ebenso ansprechend finden, wie ich.

Auch dieses Mal wird Diversity groß geschrieben. Natasha kommt aus Jamaica und ist Afroamerikanerin. Davids Familie stammt aus Korea und auch kleine Einblicke in die LGBT+ Szene werden gegeben ohne, dass dieses Thema im Buch weiter problematisiert wird. Thema des Buches ist die Frage nach der Liebe auf den ersten Blick und die Problematik der Abschiebung, denn Natasha bleibt nur noch ein Tag in Amerika, bevor ihre Familie als illegale Einwanderer abgeschoben wird. Auch Daniel hat mit seiner Herkunft zu kämpfen, denn er leidet unter seinen sehr stark koreanisch orientierten Eltern, obwohl er sich als Amerikaner sieht. Diese Themen hat Nicola Yoon sehr schön aufgearbeitet und dem Leser rübergebracht und egal wie viel Wissen man schon zu den Themen gesammelt hat: Sie berühren voll und ganz ab der ersten Seite.

Nicola Yoon hat einen wundervollen Schreibstil. Sehr erfrischend und gut lesbar schreibt sie und bringt dabei so viele schöne Sätze ein, dass man am liebsten jede Seite mit einem Sticky Note markieren möchte. Auch Natasha und Daniel mochte ich und interessant fand ich hierbei die Charaktergestaltung. Der Wissenschaftsfreak ist ausnahmsweise mal Natasha und nicht der männliche Protagonist. Sie glaubt nicht an Liebe auf den ersten Blick oder die wahre Liebe überhaupt, während Daniel das komplette Gegenteil von ihr ist und von einer Karriere als Schriftsteller träumt. Ein weiterer dicker Pluspunkt war für mich das Ende, das mich wirklich sehr überrascht hat und unerwartet kam. Es passt meiner Meinung nach perfekt zur Geschichte und hat mich durch seine Unkonventionalität überzeugt. Wo ich es noch nicht war, da hat mich dann der Epilog überzeugt, der die gesamte Geschichte für mich noch einmal abgerundet hat.

Dennoch hat The Sun is also a Star von mir nicht die volle Punktzahl bekommen. Woran das liegt? Ich habe lange überlegt, weshalb die Geschichte mich nicht so sehr überzeugt hat, wie Du neben mir. Denn ich kann nicht anders als sagen, dass das Buch mit Yoons Debüt im direkten Vergleicht steht. Ich glaube, mir hat die Spannungskurve gefehlt. Besonders in der Mitte bewegt sich die Handlung auf einem ziemlich gleich bleibenden Niveau und mir haben einfach die Wow- oder die Schock-Szenen gefehlt, die ausnahmslos erst am Ende kamen.

Obwohl The Sun is also a Star nicht voll und ganz mit Du neben mir mithalten kann, konnte mich Nicola Yoon erneut mit ihrem Schreibstil, der Diversität und den ernsten Themen verpackt in einer besonderen Form beeindrucken. Einziger Minuspunkt sind die fehlenden Spannungsbögen innerhalb der Handlung, die sich erst zum Ende hin und somit leider zu spät ganz entfaltet.

Weitere Rezensenten

Piglet and her Books | Stehlblueten | Lovin Books

Vielen lieben Dank an die Netzwerkagentur Bookmark für die Bereitstellung des   *Rezensionsexemplars.

Comic Rezensionen | Iron Fist hoch 2


POWER MAN & IRON FIST 1 SOFTCOVER

Power Man und Iron Fist: Vier Fäuste für Manhattan | von David Walker und Sanford Greene | Verlag: Panini | erschienen am 27.03.2017 | Reihe: Power Man und Iron Fist (2016-) #1 | 136 Seiten | 14.99€ (D) Kaufen?  | Meine Wertung: ★★★★★ 5 Sterne



DIESE FREUNDSCHAFT IST ABSOLUT KUGELSICHER 

Power Man Luke Cage und Iron Fist Danny Rand verbindet eine lange Freundschaft. Die Tage, als der kugelsichere Kraftprotz und der Meister der mystischen Kung Fu-Kampfkünste als Helden für Geld unterwegs waren, sind jedoch lange vorbei. Iron Fist würde sie zwar gerne wieder aufleben lassen, doch Lukes Frau Jessica ist von dieser Idee alles andere als begeistert. Für den Anfang wollen Luke und Danny ohnehin nur einer alten Freundin, die frisch aus dem Knast kommt, einen Gefallen tun. Dadurch handeln sie sich allerdings mächtig Ärger mit dem Verbrecherboss Tombstone und mit finsteren Mächten ein, die nicht einmal Dr. Strange kennt… (Quelle: Verlag)

Meine Meinung 

Die New Yorker Helden sind durch die zahlreichen neuen Netflix-Serien aktuell sehr hoch im Kurs. Ganz neu dabei ist Iron Fist, was seit März läuft.  Power Man und Iron Fist: Vier Fäuste für Manhattan ist der Auftakt der neuen Serie um das Duo. Die Ex-Sekretärin von Danny Rand und Luke Cage kommt endlich aus dem Gefängnis und die beiden Ex-Partner wollen sie eigentlich nur abholen. Dabei erfahren sie jedoch, dass ein Erbstück von Jennie Royce, eine Kette ihrer Oma, geklaut wurde und sie bittet die beiden, sie für sie zurückzuholen, was ihnen ordentlich Ärger mit Tombstone einfährt.

Das alles geschieht mit einer Menge Humor, der charakteristisch für die beiden ist und mir sehr gut gefallen hat. Somit wird der Comic nicht nur mystisch und spannend sondern auch unheimlich lustig. Auch der Zeichenstil gefiel mir, denn er war weder einfach und dazu sehr retro gehalten, was die Atmosphäre des Buches sehr schön unterstützt hat. Die Geschichte an sich ist anch dem ersten Band erst einmal abgeschlossen und somit eignet sich der Comic sehr gut, um bei den New Yorker Helden reinzuschnuppern, ohne direkt Angst haben zu müssen, dass man die ganze Reihe lesen muss, weil ein Cliff Hanger den anderen ablöst. Mir hat der Comic allerdings sehr gut gefallen, denn die Geschichte ist spannend, undurchschaubar und enthält viele Plot Twists und altbekannte Charaktere.

Ich finde der Comic eignet sich sehr gut für den Einstieg in das Genre. Falls ihr also noch keine Comics oder noch keine Marvel Comics lest und euch die Geschichte der beiden interessiert, seid ihr hier definitiv nicht falsch. Man braucht wenig Vorkenntnisse, denn alles, was man wissen muss wird in Rückblicken oder durch die Dialoge erklärt und man bekommt außerdem noch en Who is Who durch kleine Kästchen mit Name und Beschreibung beim ersten Auftritt des Charakters. Neben Luke Cage und Danny Rand sind weitere Helden des Marvel Universe nicht wichtig oder nicht mal benannt. Es wird lediglich gesagt, dass Luke Cage eine Zeit lang bei den Avengers aktiv war und neben einem kleinen Gastauftritt von Dr. Strange, den viele aus dem 2016 erschienen Film kennen sollten, hat nur noch Jessica Jones einen tragenden Auftritt. Allerdings nicht als Heldin, sondern als Lukes bessere Hälfte. Somit ist Power Man und Iron Fist ein wirklich gelungener Comic für den Einstieg.


Ich bin mir sicher, sowohl alte Marvel Fans als auch Neueinsteiger kann dieser Comic begeistern. Mit einem tollen Zeichenstil im Retro-Look, sympathischen Charakteren und viel Humor und Action konnte mich der Auftakt der neuen  Serie zum Traumduo Powerman und Iron Fist komplett überzeugen.  


Vielen lieben Dank an den Panini Verlag für die Bereitstellung des *Rezensionsexemplars.


IRON FIST 1 SOFTCOVER

Iron Fist: Endspiel | von Ed Brubaker und Matt Fraction | Verlag: Panini | erschienen am 14.11.2016 | Reihe: The Immortal Iron Fist #1 | 152 Seiten | 16.99€ (D) Kaufen?  | Meine Wertung: ★★★★★ 5 Sterne



DIE UNSTERBLICHE LEGENDE DER LEBENDEN WAFFE

In jungen Jahren wurde Danny Rand zum Martial Arts-Champion der mystischen Stadt K’un-Lun und im Angesicht des unsterblichen Drachen Shou-Lao zum Helden Iron Fist. Viele Jahre später stellt sich der meister- hafte Kämpfer und beste Freund von Luke Cage nun den Machenschaften der Terrororganisation HYDRA. Noch gefährlicher ist allerdings die Wahrheit über die Legende von Iron Fist, die weit zurückreicht, lebendiger und finsterer ist als vermutet und Dannys Zukunft bedroht… Eine fantastische Saga um Marvels Kung Fu-Superhelden – ein Highlight für Marvel Leser, Neueinsteiger und Fans der Netflix-Serie! (Quelle: Verlag)

Meine Meinung 

Iron Fist: Endspiel erschien nach dem Erfolg der Netflix Serien nun endlich auf deutsch und ist der Auftakt der neuen Reihe um Luke Cages besten Freund Danny Rand. Er ist der aktuelle Kung-Fu-Champion von Kun-Lun und seine Geschichte spielt hier direkt nach den Ereignissen von Civil War. Nebenher Konfrontation mit Hydra muss sich Danny Rand auch der Geschichte der Iron Fists stellen und somit auch seiner eigenen Vergangenheit. Dafür gibt es immer wieder Szenen, die andere Iron Fists aus der Vergangenheit zeigen und innerhalb des Buches soll Danny Rand auch nicht der einzige Iron Fist bleiben. Eine sehr interessante Wendung, die mehr in die Story bringt, als den Kampf gegen Hydra. Für mich war das ein Punkt, der mich sehr an die Geschichte gefesselt hat. Aber auch die klassische Comic Action durfte nicht fehlen und hat mich sehr gut unterhalten. Insgesamt konnte mich der Start der neuen Reihe allein schon inhaltlich fesseln.

Der Zeichenstil ist wundervoll. Er ist sehr detailreich und mit den Panels wird häufig gespielt und experimentiert, was das Ganze aber auch etwas anspruchsvoller oder zeitintensiver macht: Es lohnt sich aber durchaus. Die Geschichte ist sehr gut konstruiert und referiert immer wieder auf das gesamte Marvel Universum, was einfach unglaublichen Spaß gemacht hat und besonders für Kenner des Universums sehr ansprechend ist. Doch auch Neulingen würde ich den Comic empfehlen. Wenn auch nur bedingt. Man steigt sehr gut in die Geschichte von Iron Fist ein und bekommt meiner Meinung nach einen sehr schönen Überblick über den Helden und seine Geschichte. Andererseits kann ich mir sehr gut vorstellen, dass die Panels und die Verortung im Marvel Universum ein Hindernis darstellen könnten. Solltet ihr Civil War allerdings schon kennen, seid ihr auf der sicheren Seite.


Der Start der neuen Iron Fist Reihe konnte mich besonders durch seine Story aber auch durch den tollen Zeichenstil überzeugen und begeistern. Besonders gefielen mir außerdem die zahlreichen Verweise auf das Marvel Universum und besonders auf die Geschehnisse im Civil War. Für Marvel Fans ein absolutes Muss.


Vielen lieben Dank an den Panini Verlag für die Bereitstellung des *Rezensionsexemplars.